So funktioniert das Verfahren
Der Sublimationsdruck ist ein Druckverfahren, bei dem Farbe nicht auf das Material aufgetragen, sondern direkt in die Faser eingebracht wird. Das Ergebnis sind brillante, fotorealistische Motive, die sich weder abreiben noch auswaschen. Bei Werbeartikeln wie Lanyards und Schlüsselbändern gehört der Sublimationsdruck deshalb zu den beliebtesten Veredelungstechniken.
Wie funktioniert Sublimationsdruck?
Zuerst wird das Motiv mit speziellen Sublimationstinten spiegelverkehrt auf Transferpapier gedruckt. Anschließend wird das Papier mit hohem Druck und großer Hitze, meist rund 180 bis 210 °C, auf das Material gepresst. Dabei geht die Farbe direkt vom festen in den gasförmigen Zustand über. Dieser Vorgang heißt Sublimation und hat dem Verfahren seinen Namen gegeben. Die Farbgase dringen in die geöffneten Kunststofffasern ein und werden beim Abkühlen dauerhaft eingeschlossen. Weil das Motiv über ein Trägerpapier übertragen wird, zählt der Sublimationsdruck zu den Transferdruck-Verfahren.
Vorteile des Sublimationsdrucks
- Unbegrenzte Farben: Farbverläufe, Fotos und vielfarbige Logos sind ohne Aufpreis pro Farbe möglich.
- Langlebig: Die Farbe ist Teil der Faser. Sie bricht nicht, blättert nicht ab und ist sehr wasch- und abriebfest.
- Angenehme Haptik: Der Druck ist nicht fühlbar, das Material bleibt weich und flexibel.
- Randlos: Das Motiv kann über die gesamte Fläche laufen, bei Bändern zum Beispiel durchgehend von Kante zu Kante.
Sublimationsdruck funktioniert nur auf Polyester oder polyesterbeschichteten Oberflächen, am besten weißen oder sehr hellen Stoffen. Baumwolle nimmt die Farbe nicht dauerhaft auf.
